Java doppelte Einträge aus ArrayList löschen

Posted: März 26th, 2010 | Author: admin | Filed under: Programmieren | Tags: , , , , , , , | No Comments »

Beim schreiben eines Textfilters habe ich letzt eine kleine Funktion benötigt. Ich wollte gleiche Einträge in einer ArrayList herrauslöschen. Folgende Funktion löscht alle Duplikate.

  public void removeDuplicatedEntries(ArrayList<String> arrayList) {
    HashSet<String> hashSet = new HashSet<String>(arrayList);
    arrayList.clear();
    arrayList.addAll(hashSet);
  }

Java Zufallsfarbe

Posted: Februar 24th, 2010 | Author: admin | Filed under: Programmieren | Tags: , , , | No Comments »

Es gibt eine einfache Lösung in Java eine Zufallsfarbe zu erzeugen. Die Klasse Color repräsentiert in Java eine Farbe. Mit dem Konstruktor kann man die Werte(0-255) der Grundfarben rot, grün und blau übergeben. Aus diesen drei Werten ergibt sich dann eine Farbe.

// Zufallsfarbe
Random random = new Random();
Color color = new Color(random.nextInt(256), random.nextInt(256), random.nextInt(256));

Java Zufallszahl von bis

Posted: Februar 24th, 2010 | Author: admin | Filed under: Programmieren | Tags: , , | No Comments »

Im Artikel Java Zufallszahl habe ich bereits beschrieben wie man Zufallszahlen mit Hilfe von Math.random() erzeugt. Es gibt jedoch noch eine einfachere Methode Zufallszahlen zu erzeugen. Mittels der Java Klasse Random und deren Methode nextInt(zahl) kann man eine Zufallszahl zwischen 0 und der übergebenen Zahl erzeugen. Folgende, von mir geschriebene Methode, ermöglicht es einfach Zufallszahlen von einem übergebenenen Minimum, einschließlich diesem Minimum, bis zu einem übergebenenen Maximum, einschließlich dieses Maximums, zu erzeugen.

import java.util.Random;

public class Zufallszahl {

  // Main-Methode
  public static void main(String[] args) {
    Zufallszahl zufallszahl = new Zufallszahl();
    System.out.println(zufallszahl.zufallszahl(410));
  }
  
  // Zufallszahl von "min"(einschließlich) bis "max"(einschließlich)
  // Beispiel: zufallszahl(4,10);
  // Mögliche Zufallszahlen 4,5,6,7,8,9,10
  public int zufallszahl(int min, int max){
    Random random = new Random();
    return random.nextInt(max - min + 1+ min;
  }
}

Java Grundlagen: Konventionen, wie benenne ich Klassen, Methoden und Variablen

Posted: Februar 21st, 2010 | Author: admin | Filed under: Programmieren | Tags: , , , | 1 Comment »

Allgemein

Bezeichner

Bezeichner sind die Namen der Java Klassen, Interfaces, Variablen, Objekte, Methoden und Konstanten.

Was ist überhaupt erlaubt?

  • Alle Unicode Alphabete (z.B.:  a-z, A-Z, 0-9, ä, é, ب (Arabisch), β (Griechisch))
  • Nummern (jedoch nicht am Anfang)
  • Währungssymbole
  • Unterstrich  _
  • kein Schlüsselwörter erlaubt (z.B.: public nicht benutzen)
  • keine Leerzeichen erlaubt

Beispiele

erlaubt, nicht erlaubt

  • String
  • S t r i n g
  • i17
  • i&17
  • بρετη
  • 123456
  • MAX_VALUE
  • max-value
  • Public
  • public
  • $Dollarzeichen
  • #lol
  • _lol

Was sollte man benutzen (Konvention) ?

Die folgenden Kriterien gelten für alle Bezeichner. Also Klassen, Methoden, Variablen und Interfaces.

  • Ausschließlich a-z, A-Z, 0-9
  • _ (Unterstrich) nur einmal in Folge verwenden und nie allein

Beispiele

Konvention berücksichtigt, Konventionsverstoß

  • String
  • بρετη
  • i17
  • _
  • MAX_VALUE
  • MAX__VALUE
  • Public
  • $Dollarzeichen

Klassen (Konventionen)

  • Erster Buchstabe immer groß
  • CamelCase – Schreibweise (bei mehreren Wörtern den jeweiligen Anfangsbuchstaben groß schreiben, z.B.: BierZapfanlage)
  • Möglichst nur Nomen (Substantive) (z.B.: Bier) verwenden
  • Möglichst aussagekräftige Namen
  • Möglichst keine Abkürzungen

Beispiele

Konvention berücksichtigt, Konventionsverstoß

  • String
  • string
  • Bier
  • Trinken
  • BierBrauerei
  • Bier_Brauerei

Methoden (Konventionen)

  • Erster Buchstabe immer klein
  • CamelCase – Schreibweise (bei mehreren Wörtern den jeweiligen Anfangsbuchstaben groß schreiben den Rest immer klein, z.B.: bierZapfen)
  • Sollte aus Verben bestehen oder in Kombination mit Nomen (z.B.: bierTrinken)
  • Möglichst aussagekräftige Namen
  • Möglichst keine Abkürzungen

Konvention berücksichtigt, Konventionsverstoß

  • bierTrinken
  • auto

Variablen (Konventionen)

  • Erster Buchstabe immer klein
  • CamelCase – Schreibweise (bei mehreren Wörtern den jeweiligen Anfangsbuchstaben groß schreiben den Rest immer klein, z.B.: bierAlkoholgehalt)
  • Möglichst aussagekräftige Namen
  • Möglichst keine Abkürzungen

Beispiele

Konvention berücksichtigt, Konventionsverstoß

  • zahl
  • ζαηλ
  • kraftfahrzeug
  • kfz
  • pi
  • inPiUmrechnen
  • donauDampfschiffahrtsGesellschaft
  • z64

Interfaces (Konventionen)

  • Adjektive (z.B.: Trinkbar)

Java Applet signieren und lauffähig machen

Posted: August 30th, 2009 | Author: admin | Filed under: Internet, Programmieren | Tags: , , , | No Comments »

Einleitung

Ich arbeite momentan an einem Imagehoster Skript mit Multi-Uploader, um gleichzeitig mehrere Bilder auf einen Schlag hochzuladen. Den Multi-Uploader habe ich mittels Java realisiert und soll als Applet in die Webseite eingebunden werden. Anfangs hatte ich jedoch einige Probleme beim erstellen des Applets. Ein Tutorial aus dem RaidRush Forum hat mir dabei sehr geholfen. Im folgenden Artikel wird beschrieben wie man

  • kompilierte Klassen (*.class – Dateien)
  • externe Bibliotheken (JARs)

archiviert und daraus ein Applet erstellt. Die Ordnerstruktur unseres Beispiel-Applets sieht wie folgt aus:

Ordnerstruktur Projekt des Java-Applets

Ordner des Java-Applets

Archive entpacken

Das Jar-Archiv mysql-connector-java-5.1.7-bin.jar wird für die Verbindung zu einer Datenbank benötigt. Ebenso das Bild pic.gif im Applet verwendet. Nun wollen wir alle Dateien zu einen Archiv zusammenfügen. Bevor wir jedoch das eigentliche Jar-Archiv erstellen können, müssen wir zuvor erstmal das Archiv mysql-connector-java-5.1.7-bin.jar entpacken. Dies können wir über ein normales Packprogramm wie zum Beispiel 7-Zip oder Winrar entpacken.

Jar-Archiv extrahieren

Jar-Archiv extrahieren

Eine andere Möglichkeit bietet uns ein Hilfsprogramm der Java Umgebung. Dazu gehen wir in die Konsole (Unter Windows Start->Ausführen->CMD) und geben folgenden Befehl ein

jar xf mysql-connector-java-5.1.7-bin.jar

Falls ihr den Hinweis bekommt, dass Windows diesen Befehl nicht kennt, dann müsst ihr den vollen Pfad angeben oder den JAVA-Pfad zu den Umgebungsvariablen hinzufügen. Die Java-Tools befinden sich normalerweise im Ordner jdkx.x.x_xx\bin\. Für Windows unter C:\Programme\Java\jdkx.x.x_xx\bin\ und für Vista unter C:\Progam Files\Java\ jdkx.x.x_xx\bin\. Wie man nun sieht, wurden weitere Ordner erstellt: com, META-INF und org.

Ordner des Java-Applets

Ordner des Java-Applets

Die Ordner com und org enthalten weitere Unterordner mit den jeweiligen Klassen des Mysql-Connectors.

Jar-Archiv erstellen

Jetzt haben wir alle Vorkehrungen getroffen um das Projekt zu einem Jar-Archiv zusammenzufassen. Mit dem folgenden Befehl in der Konsole erzeugen wir ein Jar-Archiv:

jar -cfv JavaApplet.jar database.class start.class pic.gif com META-INF org

Der Befehl ist wie folgt aufgebaut:

  • jar ist der Befehl zum erzeugen eines Jar-Archiv
  • -cfv –> c == Jar-Archiv erstellen f == Jar-Achriv Name v == Debugausgabe
  • JavaApplet.jar –> ist der Name des Jar-Archives welches erstellt werden soll
  • die weiteren Parameter sind die Klassen und Ordner(in denen sich Klassen befinden) welche man zum Jar-Archiv hinzufügen will

Applet einbinden

Damit wäre die erste Aufgabe erledigt. Nun können wir das Applet testen. Wir legen uns dazu eine Html-Datei an. Diese enthält folgenden Inhalt:

<html>
<head>
<title>JavaApplet</title>
</head>
<body>
Hier kann man noch was angegeben usw.<br>
<applet code=”start.class” archive=”JavaApplet.jar” width=800 height=800>
Oops! Geht nicht mit diesem Browser.
</applet>
</body>
</html>

Uns interessiert nur die Zeile, mit dem Applet-Tag. Der Parameter code gibt die Main-Class an. Archive ist das Archive, welches wir uns gerade angelegt haben.

Nun können wir die HTML-Datei öffnen und wie man sieht es „funktioniert“. Aber der Schein trügt. Denn wenn wir unsere Interaktion auslösen wollen, dann bekommen wir nichts angezeigt. Schauen wir uns mal den Output der Java-Console (im Firefox unter Extra -> Java Console. Falls ihr diesee nicht findet, dann könnt ihr unter Java-Console diese herunterladen) an.

Java Konsole

Java Konsole

Archiv signieren

In der ersten Zeile wird uns schon alles gesagt. Das Applet wird nicht richtig ausgeführt, da es nicht signiert worden ist und gegen die Sicherheitsrichtlinien verstößt. Aus diesem Grund müssen wir dies noch machen.
Hierzu müssen wir als erstes ein Zertifikat erstellen. Diese können wir mit folgendem Befehl erzeugen:

keytool -genkey -validity 365 -keyalg rsa -alias meinSchluessel

Der Parameter -validity 365 gibt an, wie lange das Zertifikat gültig ist. Dieser wird in Tagen angegeben.
Beim Ausführen des Befehls wird man nach verschiedenen Sachen gefragt, wie zum Beispiel Name, Organisation, Herkunftsland und weitere. Diese werden dann später, wenn das Aplett ausgeführt wird, angezeigt.
Danach exportiert man diese Werte mit folgendem Befehl in ein Zertifikat:

keytool -export -alias meinSchluessel -file meinZerti.crt

Das hat den Vorteil, wenn man mehrere Jar-Archive mit dem gleichen Zertifikat signieren möchte. Anschließend kann man das Jar-Archiv mit folgendem Befehl signieren:

jarsigner JavaApplet.jar meinSchluessel

Um die Signierung zu überprüfen, lässt sich der jarsigner mit veränderten Parametern verwenden:

jarsigner -verify -verbose -certs JavaApplet.jar

Es kann passieren, dass während des signieren des Archives folgende Fehlermeldung auftritt:
jarsigner: attempt to rename JavaApplet.jar to JavaApplet.jar.orig failed

Dies bedeutet, dass das Archiv von irgendeinem Prozess noch verwendet wird. Meistens hilft es, den Firefox zu schließen. Nun können wir das Applet erneut starten. Es kommt eine Meldung welchen den User fragt, ob er das Applet ausgeführt werden darf. Wenn alles richtig gemacht worden ist, müssten auch alle Interaktionen ausgeführt werden.
Falls es doch nicht geht, dann sollte man noch mal in der Java-Console nachschauen, ob es irgendeine Exception gibt.

Danksagung

Vielen Dank an harry1526 aus dem RaidRush Forum, der mir das Tutorial frei zur Verfügung gestellt hat.

Hier noch der Originalpost: http://board.raidrush.ws/showthread.php?t=554481